Personal im Ausland suchen

In Deutschland kostet eine Ausbildung relativ viel. Zwar verdient man dabei sogar Geld und muss nicht wie in Australien für die Berufsschule Geld bezahlen oder wie in den USA horrende Studiengebühren entrichten. Doch sind die Lebenserhaltungskosten hierzulande eben vergleichsweise hoch. Gut qualifizierte Mitarbeiter wollen daher auch entsprechend entlohnt werden, was ein großes Loch ins Budget der Firmen reißt. Möchte man dagegen Geld sparen, kann man stattdessen ebenso Bewerber aus dem osteuropäischen Raum einstellen. Doch wie genau funktioniert das? Und welche Vorteile bietet diese Methode?

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Wo finde ich Interessenten wenn ich Personal im Ausland suchen?

Die Suche selbst zu organisieren, bleibt für die meisten Unternehmen unmöglich. Schließlich müsste man dann Announcen in den jeweiligen Ländern schalten. Geschieht das online, scheint der Aufwand nur gering. Der Text dazu sollte allerdings in der jeweiligen Sprache verfasst werden. Und selbst sofern das funktioniert, ist es sehr schwer, einen geeigneten Kandidaten auszumachen. In anderen Ländern gibt es schließlich unterschiedliche Standards und man kann kaum abwägen, welchen Wert ein bestimmter Abschluss hat und ob er den Bewerber für die jeweilige Aufgabe qualifiziert. Besser setzt man auf Headhunter. Dies sind Unternehmen, die oft gleich in mehreren osteuropäischen Ländern Niederlassungen haben. Dadurch kennen sie dort möglichst viele Arbeiter und können passendes Personal vermitteln. In dieser Branche ist es also ein Qualitätsmerkmal, wenn der Sitz des Unternehmens im Ausland liegt, und nicht etwa Anzeichen dafür, dass der Anbieter unseriös ist.

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Sind osteuropäische Arbeitskräfte besser?

Angestellte aus dem osteuropäischen Raum haben viele Tugenden. Immerhin wird in Ländern wie Ungarn, Polen oder Rumänien sehr viel Wert auf eine hohe Arbeitsmoral gelegt. Dadurch sind die vermittelten Fachkräfte sehr motiviert und bringen viel Eigeninitiative ein. Sie führen ihre Tätigkeiten somit besonders fleißig und gewissenhaft aus. Stellt man Personal aus weit entfernten Ländern ein, muss man sich meist stark anpassen. Immerhin haben Arbeiter aus Asien oder Afrika eine andere Mentalität. Bei Menschen aus dem osteuropäischen Raum trifft das dagegen nicht zu. Von der Lebensweise und den Umgangsformen unterscheiden sie sich nämlich nur in wenigen Punkten von den Deutschen.

 

Welche Branchen kommen in Frage?

Generell lässt sich sagen, dass Angestellte aus so ziemlich allen Branchen vermittelt werden. Besonders beliebt sind jedoch die Felder, in denen ein Mangel an Fachkräften herrscht wie etwa im pflegerischen oder im handwerklichen Bereich. Hier werden vor allem die Berufe Altenpfleger, Krankenschwester bzw. Elektroniker, Maurer oder Metallbauer nachgefragt. Doch auch Beschäftigungen, für die eine höhere Bildung vonnöten ist, sind möglich. So können beispielsweise Führungskräfte, Ingenieure oder Ärzte vermittelt werden.

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